Der Kampf wurde nach dramatischen 15
Runden als Unentschieden beendet. Am nächsten Tag jedoch waren die Schlagzeilen
niederschmetternd - Der Kampf wurde beschrieben als "der schrecklichste Fight in
der Geschichte des Kampfsports". Für die Zuschauer war der Kampf auch nicht sehr
interessant, wenn man bedenkt, dass Inoki nur auf seinem Rücken lag und nichts tat,
ausser die ganzen 15 Runden lang die Beine von Ali zu kicken. Auch weitere Zeitungen hatte
nur schlechte Kritiken für den Kampf übrig, was auch die nächsten sechs Tage nach dem
Kampf nicht abriss. Dies war der Tag, als Ali zurück nach Los Angeles flog, jedoch immer
noch mit schmerzen in seinen geschwollenen Beinen zu kämpfen hatte. Gleich nach Ankunft
in L. A. ging er ins St. Johns Memorial Hospital in Santa Monica, um sich untersuchen zu
lassen. Schlussendlich befand die Bevölkerung die schlechten Kritiken als falsch, denn
ein eindrücklichen schwarz/weiss Foto, welches im Buch "A thirty Year Jurney"
von Howard L. Bingham, veröffentlicht wurde, zeigte Ali's Bein einen Tag nach dem Kampf
im Keio Plaza Hotel, Emperial Sweet Room Nr. 4121. Das ganze linke Bein war angeschwollen
und Blutunterlaufen. Es wurde bekannt, dass nach seinem Kampf gegen Inoki, der Grosse
Muhamad Ali nie mehr der gleiche leichtfüssige Kämpfer war, wie zuvor.
Die Wahrheit über die den ganzen Event kann im Buch "The Truth of
the Inoki and Ali Fight" nachgelesen werden, jedoch wurde dieses Historische Werk nur
in der Japanischen Sprache publiziert von der Firma Weekly Gong, Japan Sports Publishing
Company. Dieses Buch wurde exakt 20 Jahre nach dem Kampf veröffentlicht, da zu diesem
Zeitpunkt viele Verträge betreffend Urheberrechten abgelaufen waren. In diesem Buch steht
geschrieben, was genau zu diesem Kampf geführt hat und auch die Regeln, welche nie
öffentlich Publik gemacht worden sind. Ein detailierter Kampfbericht und individuelle
Gedanken vom Schiedsrichter Geen Lable, dem Coach in beider Ringecken (Fred Blassie in
Ali's Corner & Carl Gotch in Inoki's Ringecke) und ausserdem Interviews von Inoki's
Manager Hisashi Shinma und natürlich ein direktes Interview mit Inoki sind im Buch
nachzulesen.
Vor dem Kampf waren beide Grosse Rivalen, was sich auch nicht speziell
nach dem Kampf geändert hat, was jedoch nach dem Kampf dazu kam, war eine Freundschaft,
die bis heute anhällt. Als Geschenk übergab Ali Inoki Persönlich das Musik-Thema von
"Ali Bom-Ba-Ye", geschrieben von Michael Masser im Jahre 1977, welches im Film
"Ali der Grösste" bekannt geworden ist. Seit er von Ali den Song erhalten hat,
benutzt er diesen Song als Auftritts-Musik, wann immer er in den Ring kommt und als die
Jahre vergingen benutzte er den Song auch für seinen Event "Inoki Bom-Ba-Ye".
(Für die, die es nicht wissen - Bom-Ba-Ye bedeutet "töte ihn"). |